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4 Tipps wie du deine Mensch-Hund-Bindung stärken kannst

Viele Hundebesitzer wünschen sich eine starke Bindung zu ihrem Hund. Wir erklären dir, was Bindung überhaupt bedeutet, wie sie sich von dem Begriff Beziehung unterscheidet und geben dir 4 Tipps, wie du die Bindung zu deinem Hund stärken kannst.

Beziehung und Bindung

Die Begriffe Beziehung und Bindung werden sehr schnell durcheinander geworfen, obwohl sie sich in einigen Komponenten unterscheiden. In einer Beziehung geht es darum, ein funktionales gemeinsames Ziel zu verfolgen. Das bedeutet, beide Beteiligten profitieren voneinander, ob in Konfliktsituationen, der Beschaffung von Nahrung oder sonstigen Kooperationen.

Die Bindung ist da schon exklusiver, denn hier kommen Emotionen ins Spiel. Eine Bindung zwischen Hund und Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass die Nähe des Anderen aufgesucht wird, eine Basissicherheit gegeben wird, in der sich Hund und Mensch sicher und frei verhalten können, z.B. im Spiel und beim Erkunden neuer Gegenden. Auch eine Trennungsreaktion sowie das Aufsuchen des Anderen in einer unlösbaren Situation, zeichnet eine bestehende Bindung zwischen Hund und Mensch aus.

Dein Hund kann auch zu mehreren Personen und Tieren eine Bindung aufbauen. Jedoch kann kein Bindungspartner von einem Anderen einfach ersetzt werden. Jeder Bindungspartner bringt seine eigenen individuellen Eigenschaften mit und ist somit wichtig für deinen Hund.

Obwohl jeder Bindungspartner seine ganz eigenen Vorzüge für deinen Hund mit sich bringt, können verschiedenen Faktoren die Bindung zu deinem Hund verstärken.

1. Bleibe für deinen Hund attraktiv!

Sind zwei Beziehungspartner attraktiv füreinander, stellt das die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bindung dar. Attraktivität bedeutet hier, dass die gemeinsame Zeit abwechslungsreich gestaltet wird. Egal ob spannende Spaziergänge, auf denen es etwas zu entdecken gibt, gemeinsame Aktivitäten, z.B. Fellpflege, Kuscheln, Spielen im Alltag, oder ein gemeinsames Hobby, z.B. Trickdogging, können deine Attraktivität für deinen Hund steigern. Erlebe mit deinem Hund Abenteuer und sammelt gemeinsame Lebensmomente! Durch jede gemeinsam durchlaufene Herausforderung verstärkt sich eure Bindung zueinander!

2. Bleibe verlässlich und vertraut für deinen Hund!

Als exklusiver Bindungspartner ist es wichtig für deinen Hund, dass er sich auf dich verlassen kann. Dabei geht es weniger darum, dass du ihn regelmäßig fütterst, sondern viel mehr darum, dass du Regeln aufstellst, sie selbst einhältst und konsequent dabei bist. Heute so und morgen anders sorgt dafür, dass dein Hund das Vertrauen in dich verliert. Routinen im Alltag und Regeln geben deinem Hund die nötige Sicherheit, die er sich von seinem vertrauten Bindungspartner wünscht.

3. Arbeite an einer emotional stabilen Persönlichkeit!

In der Wissenschaft wird derzeit viel daran geforscht, wie sich bestimmte menschliche Eigenschaften auf die Persönlichkeitsentwicklung und Bindung zu ihren Hunden auswirken. Emotional stabile Hundehalter haben oft einen klareren Umgang mit ihrem Hund, sind ein verlässlicher Partner und fördern so die Freundlichkeit und Verspieltheit ihres Hundes. Für die Entwicklung deines Hundes ist es also auch wichtig, welche Persönlichkeitseigenschaften du mit in die Beziehung bringst.

4. Sei für deinen Hund da, wenn er dich braucht!

Es gibt immer wieder Situationen, in denen dein Hund mit einer Situation überfordert ist. Sei es als kleiner Welpe in einer Hundebegegnung oder bei einer unangenehmen Behandlung beim Tierarzt. Deinem Hund Schutz und Beistand in solchen Momenten zu geben, ist deine Pflicht als verlässlicher Bindungspartner. Wichtig ist hier zu erwähnen, dass Schutz geben und Bemitleiden nicht gleichzusetzen sind. Mitleid würde in einer solchen Situation dazu führen, dass dein Hund noch unsicherer wird, weil selbst sein verlässlicher Partner mit der Situation überfordert scheint. Gebe deinem Hund stattdessen das Gefühl, dass du alles im Griff hast und ihm als Fels in der Brandung zur Seite stehst!

Auch wenn es schön ist, eine starke Bindung zu seinem Hund zu haben, sollten wir nicht vergessen, ihn auch mit anderen Bezugspersonen vertraut zu machen, die ihn hin und wieder betreuen können und das von Anfang an! Nur so schützten wir unseren Hund vor einer Trennungsproblematik.

Werdet ein Team!

Wir von Pupy helfen dir, die Bindung zu deinem Hund zu stärken! In unserer App findest du viele Übungen und Beschäftigungsmöglichkeiten, die dich und deinen Hund zu einem tollen Mensch-Hund-Team werden lassen!

Lade dir jetzt unser App herunter und probiere es kostenlos aus!

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Einzelhund- oder Mehrhundehaltung?

Viele Hundeliebhaber schaffen sich nach einiger Zeit einen zweiten oder sogar noch mehr weitere Hunde an. Doch was ist besser? Einzelhund- oder Mehrhundehaltung?

Was bringt ein Zweithund mit sich?

Lebt nur ein Hund in einem Haushalt stehen für diesen Hund mehr Zeit und Aufmerksamkeit zur Verfügung. Vor allem bei sehr vielen Hunden in einem Haushalt ist es schwierig allen Hunden gerecht zu werden und sie nach ihren individuellen Bedürfnissen zu betreuen. Bei einem Einzelhund kann es einfacher sein Probleme zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Ziehen zwei oder mehr Hunde an der Leine oder zeigen anderes unerwünschtes Verhalten, ist es deutlich schwieriger die Situation unter Kontrolle zu behalten. Wird für den Urlaub eine Urlaubsbetreuung benötigt oder ist man im Krankheitsfall auf Hilfe angewiesen, ist es ebenfalls deutlich einfacher für einen Hund Unterstützung zu bekommen. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass ein Hund deutlich günstiger in der Versorgung ist. Futter-, Tierarztkosten usw. verdoppeln oder vervielfachen sich bei mehreren Hunden. Außerdem binden sich Einzelhunde in der Regel enger an den Menschen und haben eine intensivere Beziehung. Je mehr Menschen und Tiere zu einem Haushalt gehören, desto länger dauert es für einen neuen Hund individuelle Bindungen einzugehen.

Faktoren, die für eine Mehrhundehaltung sprechen.

Jeder Hund ist anders und kann dein Leben in einem anderem Kontext bereichern. So kann jeder Hund durch seine individuellen Stärken für bestimmte Aufgaben gehalten werden, zum Beispiel für eine bestimmte Hundesportart oder die Therapiehundearbeit. Außerdem bieten die verschiedenen Charaktere der Hunde einen interessanten und tiefen Einblick in die Hundewelt und die innerartliche Kommunikation. Mit einem zweiten (oder mehr) Hund(en) haben die Hunde immer einen Freund zur Verfügung – sei es zum Spielen oder nur damit der einzelne Hund nicht so alleine ist. Ein souveräner Ersthund kann außerdem dem Neuling viel beibringen. Doch Achtung! Es wird sich ebenfalls unerwünschtes Verhalten vom anderen Hund abgeschaut. Nicht jeder Hund ist für eine Mehrhundehaltung geeignet und das sollte respektiert werden. Die Entscheidung zu einem Zweithund sollte also nicht nur aus persönlichen Gründen sondern immer auch mit einem Blick auf seinen jetzigen vierbeinigen Begleiter getroffen werden.

Was ist nun besser?

Es lässt sich nicht pauschal sagen, ob die Einzelhunde- oder Mehrhundehaltung besser ist. Es kommt ganz auf den Typ Mensch und Hund an, als auch auf die Vorstellung des Zusammenlebens. Umso mehr Hunde dazukommen, umso eingeschränkter sind die Freiheiten und umso mehr Zeit benötigen die Hunde. Gleich verhält es sich mit den Kosten. Es sollte auf jeden Fall genauso wie bei der Anschaffung eines ersten Hundes, gut überlegt werden, ob ein oder mehrere weitere Hunde in das Leben passen und ob man diesen gerecht werden kann. Ebenfalls beachtet werden sollte, dass nicht jeder Hund von einem weiteren Hund profitiert, es sollte also auch geschaut werden, ob man dem vorhandenen Hund wirklich einen Gefallen mit einem weiteren Hund tut.

Stimmen die Voraussetzungen und hat man viel Spaß und Freude an der intensiven Auseinandersetzung mit mehreren Hunden, kann die Mehrhundehaltung eine Bereicherung sein. Ebenso kannst du aber auch mit nur einem Hund, eine super tolle gemeinsame Zeit verbringen und für den Mehunde-Spaß-Faktor auch mal Hunde von Freunden einladen.

Falls du dir unsicher bist, ob ein Zweithund für dich und deinen Hund in Frage kommt, kannst du dich von unseren professionellen Hundetrainern im Trainer-Chat beraten lassen.

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Dein Sommer mit Hund – Die besten Tipps

Endlich ist es Sommer. Viele Menschen fiebern dieser Jahreszeit das ganze Jahr über entgegen. Für Hundehaltende mit ihren Vierbeinern hat der Sommer jedoch einige Herausforderungen parat. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte angesprochen, sodass du gemeinsam mit deinem Hund einen unvergesslichen Sommer erleben kannst.

Bevor die ganzen tollen Sachen, was du alles mit deinem Hund im Sommer machen kannst, vorgestellt werden, gibt es einige wichtige Sachen für die Hundesicherheit zu beachten.

Achtung vor Hitze!

Im Sommer darfst du deinen Hund niemals alleine im Auto lassen. Das Auto heizt sich innerhalb von Minuten so sehr auf, dass es lebensgefährlich für deinen Hund wird. Ab 20 Grad wird es für alle Hunde schnell gefährlich im Auto, für kurznasige Hunde schon früher. Dadurch, dass die Innentemperatur des Autos extrem schnell steigt, darf der Hund auch nicht für ein paar Minuten alleine im Wagen gelassen werden.

Die Gefahr der Hitzefalle im Auto ist mittlerweile vielen Hundehaltenden bekannt, eine weitere große Gefahr, die weitaus mehr Hundehalter sehr unterschätzen, ist die des heißen Asphalts. Bei einer Außentemperatur von 25 Grad Celcius, ist der Asphalt schon über 50 Grad Celcius heiß! Um sicher zu stellen, dass der Untergrund nicht zu heiß für deinen Hund ist, kannst du deinen Handrücken sieben Sekunden auf den Boden legen. Ist der Boden zu heiß für deine Hand, ist er es auch für die Pfoten deines Hundes. Auch wenn dein Hund problemlos über den Asphalt läuft, heißt es nicht, dass er keine Schmerzen hat. Oft haben die Hunde keine andere Wahl als zu laufen und verbrennen sich im Laufe der Zeit die Pfotenballen. Eine gute Faustregel ist es, ab 25 Grad Celcuis Außentemperatur jeden Untergrund kurz mit seinem Handrücken zu testen, bevor der Hund ihn betritt.

Was kannst du aber tun, wenn der Asphalt zu heiß ist?

Kleine Hunde können bis zur nächsten Wiese getragen werden. Mittlere und größere Hunde können in einem Hundebuggy zu der nächsten Wiese gefahren werden oder gleich mit dem Auto in das nächstgelegene Waldstück gebracht werden. Für alle Hunde bietet es sich aber an, die Hunderunden in den Morgen- und Abendstunden zu drehen und tagsüber die Hunde nur in den Garten oder auf die nächstgelegene Wiese für die Verrrichtung ihres Geschäftes zu bringen.

Neben der Verlegung der Hunderunden auf die Morgen- und Abendstunden, sollten ebenfalls alle sportlichen Aktivitäten auf den Morgen oder Abend verlegt werden. An besonders heißen Tagen oder wenn es sich nachts nicht abkühlt, sollten sportliche Aktivitäten komplett eingestellt werden. Sorge auch dafür, dass dein Hund stets genügend Wasser und einen kühlen Platz zur Verfügung hat.

Achtung Grannen!

Eine weitere Gefahr die im Sommer lauert, ist die der Grannen. Grannen wachsen an Wegrändern und können sehr gefährlich für den Hund werden. Die Granne bleibt im Hundefell hängen und bohrt sich durch die Haut in das Innere des Hundes. Aufgrund ihrer kleinen Widerhaken können die Grannen dann nur noch operativ entfernt werden. Im Sommer solltest du Wegränder mit Grannen mit deinem Hund meiden.

Viel Spaß im Wasser!

Aber neben einigen Gefahren, die man als Hundehaltender im Sommer beachten sollte, bietet diese Jahreszeit auch einiges an Spaß.

So sind viele Hunde begeisterte Wasserratten und freuen sich über einen Ausflug an einen See. Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit für vielfältige Aktivitäten am Wasser. Wie wäre es mit Stand Up Paddling mit Hund? Hast du nicht die Möglichkeit an einen See zu fahren, ist vielleicht ein Hundeplanschbecken eine tolle Möglichkeit für deinen Hund sich abzukühlen. Einige Hunde haben auch viel Spaß sich eine Wasserschlacht mit dem Gartenschlauch zu liefern. Bei allen Aktivitäten mit oder am Wasser solltest du nur gut darauf achten, dass dein Hund nicht zu viel Wasser schluckt – dann droht eine Wasservergiftung!

Alternativen für wasserscheue Hunde:

Ist dein Hund keine Wasserratte, dann kannst du ihn drinnen mit verschiedenen Übungen beschäftigen. Wie wäre es einen neuen Trick aus unserer Pupy App zu üben oder ein Hundespielzeug für den Hund zu basteln? Oder du versteckst Leckerchen für deinen Hund in der Wohnung. Auch Kauartikel können deinen Hund im Sommer gut beschäftigen. Achte nur darauf, dass es kühl genug ist oder der Hund zwischendurch Pause zum Hecheln macht, um sich abzukühlen.

Ebenfalls freuen wird sich dein Hund über ein Hundeeis. Dieses kannst du ganz leicht selber machen, vielfältige Rezepte gibt es im Internet oder du besuchst ein Eiscafé, welches ebenfalls Sorten für den Hund anbietet (eine Kugel Vanille ist auch ab und zu eine Möglichkeit).

Und was ist mit Reisen?

Der Sommer ist auch eine beliebte Reisezeit. Leider führt dies dazu, dass gerade in den Sommerferien sehr viele Hunde ausgesetzt werden. Bitte kümmere dich früh genug um eine Betreuung für deinen Hund, wenn du ihn nicht mit in den Urlaub nehmen willst. Entscheidest du dich dafür gemeinsam mit deinem Hund Urlaub zu machen, organisiere bitte ebenfalls frühzeitig alles wichtige. Dann kann aber der gemeinsame Urlaub mit Hund wundervolle Erinnerungen bescheren.

Ultimative Tipp-Liste für einen tollen Hundesommer:

  • Achtung heißer Asphalt!
  • Kein Hund bleibt alleine im Auto!
  • Spaziergänge am Morgen und am Abend
  • Achtung Grannen!
  • Genügend Trinkwasser und einen kühlen Platz
  • Ausflug zum See: Schwimmen, Stand Up Paddling und mehr
  • Hundeplanschbecken oder Wasserschlauch
  • In der Wohnung oder Haus mit Kopfarbeit beschäftigen
  • Hundeeis selber machen
  • Hundebetreuung für den Urlaub frühzeitig organisieren oder Urlaub mit Hund planen
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Training

Wie nutze ich die Schleppleine im Hundetraining?

Die Schleppleine ist ein tolles Hilfsmittel in der Hundeerziehung – Vorausgesetzt, sie wird richtig angewendet! In diesem Blogpost wirst du lernen, für wen das Schleppleinentraining geeignet ist, welche Schleppleine, die richtige für deinen Hund ist und wie du die Schleppleine in der Praxis einsetzt.

Das Schleppleinentraining eignet sich für:

  • Erziehung von Welpen- und Junghunden
  • Hunde, die dich noch nicht kennen
  • Angsthunde
  • Anti-Jagd-Training
  • Jagdhundetraining
  • Rückruftraining
  • Training verschiedener Signale auf Distanz
  • Hunde, mit emotionalen und/oder sozialen Förderungsbedarf

Welche Schleppleine ist die richtige?

Du findest Schleppleinen in verschiedenen Längen zwischen 3 bis weit über 15 Meter. Wenn du mit deinem Hund bestimmte Verhaltensaspekte, wie z.B. den Rückruf oder die Orientierung an dir üben möchtest, gilt immer weniger ist mehr. Grund dafür ist, dass wir uns ja in einer Trainingssituation befinden. Je weiter sich dein Hund also von dir entfernen kann, desto schwieriger wird es für dich ihn über die Leine führen zu können.

Auch der Leinentyp ist entscheidend und abhängig davon, was du mit deinem Hund trainieren möchtest. Besonders beliebt sind der derzeit Leinen aus Biothane, das ist ein wasserabweisendes Material, welches jedoch je nach Anbieter auch sehr rutschig in der Hand liegt. Solltest du also einen Hund haben, der zu impulsiven Reaktionen neigt und auch gerne mal in die Leine springt, ist es besser ein Material zu nehmen, welches rutschfest in der Hand liegt. Viele Schleppleinen haben zudem eine Handschlaufe. Diese Schlaufe mag dir auf den ersten Blick praktisch erscheinen, das du dir sie um dein Handgelenk legen kannst, birgt aber in den meisten Fällen ein hohes Verletzungsrisiko. Nicht selten, kann es passieren, dass sich entweder deine Hand in der Schlaufe verhakt, wenn dein Hund losrennt oder aber dein Hund läuft mit der Leine los und bleibt irgendwo mit dieser Handschlaufe hängen.

Unsere Empfehlungen für eine geeignete Schleppleine:

  • 5 Meter Länge
  • Keine Handschlaufe
  • Teil gummiert

Wie nutze ich die Schleppleine im Hundetraining

Deinen Hund an die Schleppleine gewöhnen

Bevor du überhaupt mit dem Training startest ist es wichtig, dass dein Hund die Schleppleine kennenlernt. Die Schleppleine sollte dabei immer an einem Geschirr befestigt sein, um Verletzungen der Halswirbel vorzubeugen. Wenn du deinen Hund an die Schleppleine angeleint hast, gibst du ihm zunächst immer etwas mehr Leine, bis dein Hund die Endlänge erreicht hat. Mache dir am Leinenende am besten einen Knoten, um selbst einen Fixpunkt zu haben. Lobe deinen Hund verbal, solange das Leinenende noch nicht erreicht ist und belohne ggf. den Blickkontakt deines Hundes mit etwas Futter. Erreicht dein Hund die Leinenende sagst du „Langsamer“ zuppelst kurz an der Leine, bis dein Hund mit einem Schritt zurück oder Blickkontakt reagiert. Sobald dein Hund selbst die Leine wieder lockert, hörst du mit dem Zuppeln wieder auf und lobst deinen Hund verbal. Bei Blickkontakt darfst du ihn auch gerne mit etwas Futter, einem sozial Spiel o.Ä. belohnen.

Nach und nach wird dein Hund die Grenzen der Leine kennen und kann bei gleichbleibender Leinenlänge sogar den Abstand selbständig halten ohne zu ziehen. Bleibe fair und gebe deinem Hund das Signal „Langsamer“ bereit kurz bevor er in die Leine läuft. Markiere dir dafür mit einem Knoten in der Leine (ca. 20 cm vor Leinenende), den Abstand, wo du deinem Hund das Signal gibst.

Die Schleppleine im Rückruftraining nutzen

Besonders im Rückruftraining zahlt es sich aus, seinen Hund an die Schleppleine zu nehmen. Für einen erfolgreichen Rückruf, muss dein Hund verstehen, dass er auf das Rückrufsignal „Hier“ zu dir laufen muss, egal welche Reize vorher seine Aufmerksamkeit eingenommen haben. Dafür ist zu Beginn wichtig, dass auf relativ kurzer Distanz das Wortsignal „Hier“ konditioniert wird. Hat dein Hund verstanden, was auf dieses Signal zu tun ist, kannst du nach und nach den Abstand vergrößern und Ablenkungen in eurer Training einbauen. Hört dein Hund nicht auf dein Rückrufsignal, kannst du ihn durch leichtes zuppeln an der Leine erinnern, dass das Kommando gilt, auch wenn die Ablenkung spannend zu sein scheint. Für den Rückruf ist also nicht nur dein Wille, sondern auch dein Weg, das Kommando konsequent einzufordern wichtig, um ein zuverlässiges Kommando zu trainieren.

Brauchst du Hilfe beim Training mit der Schleppleine oder dem Rückruftraining? Dann lade dir jetzt die Pupy App herunter. Trainiere mit unserem Schritt-für-Schritt Videoanleitungen oder chatte mit unseren professionellen Hundetrainern und finde einen ganz individuellen Weg für dein Mensch-Hund-Team.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Training mit deinem Hund!

Dein Pupy-Team

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Tipps & Tricks

Hund im Auto – Wie du mit deinem Hund entspannt auf Tour fahren kannst.

Das Auto ist ein beliebtes Transportmittel mit Hund. Wer mit seinem Vierbeiner in den Urlaub fahren möchte, weiß den Komfort des eigenen Autos zu schätzen. Für einen entspannten und sicheren Transport deines Hundes gibt es ein paar Grundregeln zu beachten, die wir dir heute vorstellen.

Gewöhne deinen Hund an den Transport im Auto

Bevor du mit deinem Hund länge Strecken fährst, sollte dein Hund an den Transport im Auto gewöhnt sein. Dazu gehört sowohl die Gewöhnung an die Fahr an sich als auch die Gewöhnung an die Sicherheitsvorrichtungen z.B. die Unterbringung in einer Transportbox oder die Fixierung durch einen Sicherheitsgurt.

In unserer App findest du Übungen, wie du deinen Hund sowohl an das Auto, als auch die Hundebox gewöhnen kannst.

Übelkeit während der Autofahrt vermeiden

Falls dein Hund anfällig für Übelkeit und Erbrechen während der Autofahrt ist, kannst du dem vorbeugen, indem du deinen Hund vor der Fahrt nur ein wenig zu fressen gibst oder je nach schwere der Übelkeit, die Situation vorher mit deinem Tierarzt besprichst.

Pausen

Ausreichend Pausen während der Fahrt sind nicht nur für dich als Fahrer wichtig, sonder auch für deinen Hund! Volle Rastplätze an der Autobahn, solltest du mit deinem Hund besser meiden, besonders ängstliche Hunde können durch den Lärm der Autobahn schnell gestresst werden. Nutze die Pausen, um auch mal von der Autobahn abzufahren und besonders bei langen Strecken ein Stück spazieren zu gehen. Auch ein Picknick gemeinsam mit deinem Hund ist eine tolle Idee.

Achte darauf deinem Hund genügend Flüssigkeit anzubieten.

Genügend trinken ist besonders im Sommer super wichtig für deinen Hund, daher biete ihm während eurer Reise immer wieder Wasser an. Es gibt Näpfe, die du auch während der Fahrt z.B. in die Box deines Hundes stellen kannst ohne dass Wasser verschüttet wird.

Achtung bei Hitze!

Zur Fahrt in den Sommerurlaub achtest du am besten darauf, dass du in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden aufbrichst. Bedenke immer, dass sich dein Auto im Stau oder auch während einer längeren Fahrt aufheizen kann. Die Klimaanlage sollte nur in Maßen eingeschaltet werden, um eine Augenentzündung oder eine Erkältung bei deinem Hund vorzubeugen. Auch offen Fenster können die Augen deines Hundes reizen und zu Entzündungen führen.

Wir wünschen dir eine sichere Fahrt mit deinem Hund!

Dein Pupy-Team

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Tipps & Tricks

Können Hunde schwitzen? Tipps für deinen Hund im Sommer!

Endlich Sommer! Die Temperaturen steigen und wir lieben es, Zeit unter freiem Himmel zu verbringen. Doch auch wenn wir uns mit kühlem Eis oder einem Sprung ins Freibad schnell abkühlen können, sollten wir unseren geliebten Vierbeiner dabei nicht vergessen. Wir von Pupy zeigen dir, wie du die langen Sommertage mit deinem Hund genießen kannst.

Können Hunde schwitzen?

Hunde besitzen zwar wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, jedoch dienen diese nicht primär dazu, die Körpertemperatur im Sommer zu regulieren, sondern viel mehr dazu, Duftstoffe zu hinterlassen. Die Thermoregulation beim Hund funktioniert über das Hecheln. Durch die Atmung gelangt Luft an die Nasen- und Mundschleimhäute und kühlt durch die Verdunstungskälte den Hund ab, so dass die Körpertemperatur stabil bleibt.

Trinken, Trinken, Trinken!

Achte besonders an heißen Tagen darauf, dass dein Hund genügend Wasser zu sich nimmt, ca. 50 ml pro kg Körpergewicht sind bei normaler Belastung nötig, an heißen Tagen darf es mehr als doppelt so viel sein! Viele Hunde trinken ausreichend, sofern ihnen Wasser zur Verfügung steht. Sollte dein Hund trotzdem wenig trinken, kannst du ein wenig Geschmack ins Wasser bringen, indem du z.B. Leberwurstpaste, Quark o.Ä. ins Wasser mischt oder das Futter von deinem Hund anfeuchtest. Denke bitte auch daran, unterwegs IMMER frisches Wasser mitzunehmen.

Lasse deinen Hund niemals allein im Auto, wenn die Sonne scheint!

Auch bei geringeren Temperaturen kann das Auto zum Backofen werden. Selbst bei 20 Grad kann das Auto innerhalb von 10 Minuten auf 27 Grad aufheizen. Bei 30 Minuten erreicht das Auto bereits einen kritischen Wert von 36 Grad. Nach einer Stunde sind es bis zu 46 Grad!!!

An einem normalen Sommertag steigen die Temperaturen auf etwa 25-30 Grad, bei diesen Temperaturen erreichen wir schon bei 10 Minuten kritische Temperaturen von ca. 40 Grad. Hier hat dein Hund nichts im Auto zu suchen! Lasse ihn während des Einkaufs am besten im kühlen Zuhause!

Verlege die Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden.

Besonders zur Mittagszeit steigen die Temperaturen im Sommer stark an und nicht nur die Umgebungstemperatur, sondern auch der aufgeheizte Asphalt können deinem Hund schaden.

Wenn du doch mal Mittags mit deinem Hund vor die Tür musst, dann halte dich bitte immer auf Wiesen oder Waldboden auf. Du kannst mithilfe der Handprobe auch den Asphalt auf seine Erträglichkeit überprüfen, indem du deine Hand für ca. 2 Minuten flach auf den Boden hältst. Kannst du es aushalten oder verbrennst du dir schon die Finger?

Biete deinem Hund genügend Abkühlungen an.

Egal ob Hundeeis, ein schattiges Plätzchen oder einen Sprung in den Hundepool. All diese Sachen kannst du deinem Hund anbieten, damit er sich abkühlen kann. Auch spezielle Kühlmatten können von Hunden angenommen werden. Achte hier nur bitte darauf, dass dein Hund nicht zu lange auf der Matte liegen bleibt (10-20 Minuten maximal), so beugst du einer Unterkühlung vor. Auch das Fell deines Hundes sollte regelmäßig ausgebürstet oder bei bestimmten Rassen ggf. beim Hundefriseur den Temperaturen entsprechen gekürzt werden.

Vertraue deinem Hund!

Wenn dein Hund an einem heißen Tag nicht spazieren, trainieren oder spielen möchte, dann ist das völlig in Ordnung. Auch wir sind an heißen Tagen manchmal träge. Lasse deinen Hund selbst entscheiden, ob er aktiv werden möchte oder nicht. Biete ihm eine unserer Abkühlungen an, aber zwinge ihn nicht, das Eine oder Andere zu tun.

Lade dir jetzt die Pupy App herunter, um täglich kleine Fortschritte, im Training mit deinem Hund zu machen! Wir wünschen dir tolle Sommertage mit deinem Hund und hoffen, dass dir die Tipps gefallen!

Eurer Pupy Team

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Tipps & Tricks Training

Hundeerziehung – Wie du deinem Hund liebevolle Grenzen setzt

Kennst du es auch? Es klingelt und dein Hund stürmt sofort zur Haustüre? Dein Hund springt bei einer Hundebegegnung sofort in die Leine? Oder bleibt einfach nicht in seinem Körbchen liegen, obwohl du ihn dorthin geschickt hast?
All diese Probleme können wir durch liebevoll gesetzte Grenzen lösen. Wir von Pupy möchten dir heute erklären, was eine Grenze ist, warum es wichtig ist Grenzen zu setzten und wie du deinem Hund selbst liebevoll und erfolgreich Grenzen setzt.
Was ist eine Grenze?Eine Grenze ist die Beanspruchung eines Raumes, den dein Hund temporär oder immer (das liegt ganz bei dir) nicht betreten darf. Dabei geht es nicht darum deinen Hund zu bestrafen, sondern eine ganz klare Regel aufzustellen.
Warum sind Grenzen so wichtig?Durch liebevoll gesetzte Grenzen gibst du deinem Hund Orientierung und Sicherheit. Er muss in verschiedenen Situationen z.B. wenn Besuch kommt, nicht selbst entscheiden, wie er sich verhalten soll. Das sorgt dafür, dass dein Hund weniger Stress hat. Zudem können Grenzen Konfliktsituationen vermeiden. Ein gutes Beispiel geben Hunde untereinander selbst: Hebt ein Hund gegenüber dem anderen Anspruch auf einen Raum z.B. das eigene Körbchen, macht er sich meist groß, fixiert und knurrt den anderen Hund ggf. auch an, wenn er sich zu nah an seinen Ruheplatz nähert. Der andere Hund hat jetzt zwei Möglichkeiten, entweder er akzeptiert die Grenze und geht dem Konflikt aus dem Weg oder er überschreitet sie und löst einen Konflikt aus. Die meisten Hunde gehen dem Konflikt aus dem Weg und akzeptieren die Grenze des anderen. Meist folgt darauf ein beschwichtigendes Verhalten z.B. über die Schnauze lecken und abwenden des Hundes, der sich nun eine andere Stelle zum Ruhen sucht.
Wie setzte ich meinem Hund liebevolle Grenzen?Natürlich kommunizieren wir Menschen etwas anders als Hunde, trotzdem können wir gewisse Verhaltensweisen erfolgreich imitieren, sodass unser Hund uns auch versteht.


Kleine Übung:

  1. Stelle dich vor deinen Hund.
  2. Mache dich groß und gehe auf ihn zu.

Was passiert?

  • Die meisten Hunde gehen jetzt einen Schritt zurück oder setzten sich sogar hin.
  • Jetzt wendest du dich wieder von deinem Hund ab und nimmst die Spannung aus der Situation.

Was passiert?

  • Bleibt dein Hund nun auf der Stelle, hat er die Grenze verstanden.
  • Geht dein Hund wieder auf dich zu, gehst du ihm erneut entgegen, diesmal bis er sich setzt. Dann wendest du dich wieder ab.
  • Wenn dein Hund die Grenze akzeptiert hat, kannst du sie nun wieder auflösen, indem du dich hinhockst und deinen Hund freundlich zu dir rufst und ihn verbal lobst und ggf. mit ihm spielst (Futter ist hier nicht nötig!).

Herzlichen Glückwunsch! Du hast soeben deinem Hund erfolgreich eine Grenze gesetzt und sie auch wieder aufgelöst.
Wie kann ich diese Technik nun im Alltag anwenden?Diese Technik um Grenzen zu setzen kannst du im Alltag beliebig einsetzten, wenn du einen bestimmten Raum von deinem Hund abgrenzen möchtest. Das kann beispielsweise ein echter Raum, wie z.B. die Küche sein oder aber auch ein bestimmter Bereich, wie der Bereich vor der Haustür, wenn Besuch kommt oder der Bereich vor deinen Füßen, wenn dein Hund an lockerer Leine laufen soll.


Wie du siehst können Grenzen dir bei verschiedenen Anliegen mit deinem Hund weiterhelfen. Wichtig an dieser Stelle ist, dass es Hunde gibt, die ihre Grenzen gerne mal austesten und hinterfragen. Sollte dein Hund dich beim setzten von Grenzen anknurren oder ein anderes Verhalten zeigen, welches dir Auffällig erscheint, solltest du dieses Thema auf jeden Fall mit einem kompetenten Hundetrainer besprechen. Kontaktiere uns dazu gerne auch in unserem Trainer-Chat in der Pupy-App.
Falls du Fragen zu diesem oder einem anderen Thema zu deinem Hund hast, kannst du uns jederzeit über unseren Trainer-Chat kontaktieren. Wir freuen uns darauf, dich und deinen Hund kennenzulernen!


Viel Spaß beim Training mit deinem Hund!
Dein Pupy-Team

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Training

3 Gründe, warum dein Hund nicht im Körbchen liegen bleibt.

„Ab ins Körbchen!“ – und dein Hund springt ins Körbchen und bleibt dort so lange liegen, bis du ihm wieder erlaubst herauszugehen.

„Schön wär’s!“, denkst du jetzt vielleicht.

Viele Hundehalter kennen das Körbchen nur als kurzen Anlaufpunkt, wenn es einen Kauknochen gibt oder als Zwangsmaßnahme bei Besuch oder als Bestrafung für ein ungewolltes Verhalten. Und hier ist auch schon das erste Problem, warum dein Hund nicht lange in seinem Körbchen liegen bleibt. Das Körbchen wurde nie als ein Ort der Ruhe und Entspannung gesehen, sondern immer im Kontext eines Ereignis (Futter, Besuch, Bestrafung). Das Körbchen sollte aber in erste Linie eins sein, ein Ort der Ruhe und des Rückzugs. Dein Hund soll das Körbchen positiv wahrnehmen, sich sicher fühlen und entspannen können. Dein Hund soll gerne sein Körbchen aufsuchen, und zwar auch freiwillig.

Damit dein Hund von Anfang an lernt sein Körbchen zu lieben, verraten wir dir, die Top 3 Fehler im Körbchen Training und wie du es besser machen kannst.

1. Der Leckerli Fehler

Die meisten Übungen für das Körbchen Training beginnen mit dem Locken über Futter. Auch in unserer App starten wir so ins Training. Hier kann auch gleich der erste Fehler passieren. Wenn du deinen Hund mit einem Stück Futter oder Kauknochen ins Körbchen schickst und er kurz danach aufsteht, ist es wichtig, dass du deinen Hund blockst oder falls er schon komplett aus dem Körbchen verschwunden ist, ihn am Geschirr oder einer Hausleine nimmst und ihn zurückführst. Wieder im Körbchen kannst du nochmal das Kommando „Körbchen“ wiederholen und warten, bis dein Hund sich hinlegt. Liegt dein Hund nun eine Weile brav in seinem Körbchen kannst du ihm ein paar Stücke Trockenfutter zwischen die Beine werfen, um das Liegen-bleiben zu verstärken.

2. Ruhe und Aktivität sind nicht im Gleichgewicht

Wenn wir unserem Hund Ruhe beibringen möchten, ist es gleichzeitig auch wichtig das Bedürfnis nach Bewegung und geistiger Beschäftigung zu erfüllen. Das Körbchen Training zu starten, ohne die anderen Bedürfnisse deines Hundes vorher zu stillen, ist unfair. Wer ist schon entspannt, wenn er Hunger hat, auf die Toilette muss oder sich den ganzen Tag noch nicht bewegt hat? Das bedeutet nicht, dass dein Hund vorher komplett ausgepowert werden muss. Du solltest nur sicherstellen, dass dein Hund zufrieden ist und ein wenig körperlich beschäftigt wurde, um die Erholung im Körbchen auch zu brauchen.

3. Zu schnell Aufgeben und das Kommando nicht auflösen

Der wirklich häufigste Fehler beim Körbchen Training ist, dass der Hund zwar erfolgreich auf Kommando ins Körbchen geht und dort auch eine Weile liegen bleibt. Er aber nie weiß, wie lange „Körbchen“ eigentlich gilt. Somit löst dein Hund selbstständig das Kommando auf und wird bei einer Ablenkung oder nach einer gewissen Zeit einfach aufstehen und das Körbchen verlassen. Um diesen Fehler zu vermeiden, solltest du deinem Hund ein Auflösekommando beibringen z.B. „Ok“. Dieses Kommando, gibt deinem Hund nun die Erlaubnis, das Körbchen wieder zu verlassen. Wenn du gerade erst mit dem Training beginnst, ist es wichtig, dass du mit wenigen Minuten anfängst und die Freigabe nach ca. 5-10 Minuten gibst. Funktioniert das gut, kannst du die Zeit auf 20-30 Minuten verlängern und anschließend auch gerne auf 1 Stunde. Wir empfehlen dir, nach spätestens 1 Stunde immer das Kommando Körbchen abzulösen.

Wir hoffen, die Tipps helfen euch weiter und das Körbchen eures Hundes wird schon bald zu seinem Lieblingsplatz! Wenn du jetzt gleich mit dem Körbchen-Training starten möchtest, lade dir hier die Pupy App herunter und schaue dir gleich die erste Trainingseinheit an!

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Hund!

Dein Pupy Team 🐶

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Tipps & Tricks Training

Wie gestalte ich die ersten Tage mit meinem Welpen?

Endlich ist es so weit. Der große Tag ist da und endlich zieht dein neues vierbeiniges Familienmitglied bei dir ein! Ab jetzt wird sich dein und das Leben deines Welpen verändern. Ihr werdet eine Familie, ein Team und nichts ist, wie es einmal war! Bist du bereit für dieses neue Leben? – Dann los!

Damit du einen großartigen Start mit deinem Welpen hast und du die ersten Tage schon, wie ein echter Hundeprofi meistern kannst, stehen wir von Pupy dir mit Rat und Tat zur Seite und geben dir in diesem Beitrag alle Tipps, die für die ersten Tage mit deinem neuen kleinen Freund wichtig sind.

Was musst du im Vorfeld vorbereiten?

Vorbereitung ist in jeder Lebenslage, die Voraussetzung für Entspannung. Wir haben dir hier eine Liste erstellt, die alles beinhaltet, was erledigt werden sollte, ehe dein Welpe einzieht:

Shopping-Liste:

Außerdem wichtig:

  • Sichere alle Gegenstände, Pflanzen, Chemikalien und Steckdosen vor deinem Welpen.
  • Suche dir einen guten Tierarzt in deiner Nähe.
  • Notiere dir die Nummer von Tierarzt und der nächsten Tierklinik in deiner Nähe.
  • Informiere dich über die Rasse deines Hundes.
  • Suche dir eine kleine Welpengruppe (max. 6 Mensch-Hund-Teams) und lade dir die Pupy App herunter, um täglich mit deinem Hund trainieren zu können und deine individuellen Fragen mit unseren professionellen Hundetrainern zu besprechen.

Der erste Tag mit deinem Welpen:

Jetzt ist es so weit und dein Welpe sitz sicher in seiner Hundebox im Auto neben dir. Mach dir keine Sorgen, falls deinem kleinen Freund auf der Fahr in sein neues Zuhause etwas übel wird (das passiert selbst den mutigsten Welpen!). Du bist hoffentlich auch jetzt schon mit Küchenrolle ausgestattet. Mit der Zeit wird dein Welpe mit der Autofahrt viele tolle Dinge verbinden z.B. spannende Spaziergänge, den Besuch seiner Hundefreunde, Ausflüge etc. Falls die Fahrt ins neue Zuhause länger als 1h Stunde dauert, empfehlen wir dir auf jeden Fall eine kleine Pipi-Pause unterwegs einzulegen, damit kein Missgeschick während er Fahrt passiert.

Zu Hause angekommen, sollte eurer erster Anlaufpunkt der neue Löseplatz deines Hundes sein. Das ist der Platz, wo dein Welpe auch zukünftig sein Geschäft verrichten soll. Suche dir dafür ein Stück Wiese aus, welches schnell erreichbar ist und dein Hund sich dort ungestört lösen kann.

Jetzt ist es so weit! Dein Welpe betritt seine neue Welt. Dein Zuhause hast du bereits am Vortag noch ein letztes Mal auf seine Welpen-Sicherheit geprüft, deshalb kannst du deinen Welpen nun guten Gewissens sein neues Reich erkunden lassen. Führe ihn dazu am besten in den Raum, an dem du dich am meisten aufhältst und an dem auch das Körbchen deines Hundes steht. Am besten hast du am Vortag schon ein paar Willkommens-Leckerli im Körbchen versteckt. So lernt dein Welpe sowohl, dass es sich lohnt die Gegend genau zu erkunden, als auch, dass sein Körbchen ein toller Ort ist.

Nimm dir jetzt Zeit, deinen Welpen einfach zu beobachten, lernt euch kennen und genießt diesen Neuanfang!

Nach ca. 2 Stunden ist es dann auch schon wieder Zeit den Löseplatz aufzusuchen, damit ihr beide diesen Tag vielleicht schon ganz ohne Missgeschick verbringt. Falls es doch schon passiert ist, weißt du ja wo du deine Küchenrolle und den Geruchsentferner findest. Aber Achtung: Auch wenn dein Welpe sich schon in der Wohnung gelöst hat, solltest du trotzdem mit ihm nochmal auf seinen Löseplatz gehen.

Für deinen Welpen und auch für dich ist dieser erste Tag ganz besonders spannend aber auch anstrengend. Gib dir und deinem Welpen deshalb genügend Raum, um zur Ruhe zu kommen. Lasse deinen Welpen schlafen und ruhen, wenn er sich zurückzieht und reflektiere in dieser Zeit, deinen ersten Eindruck von diesem aufregenden Tag. Bist du stolz auf deinen Welpen? Was gefällt dir besonders? Hast du schon kleine Besonderheiten bemerkt?

Die erste Nacht:

Irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende und die erste gemeinsame Nacht steht dir und deinem Welpen bevor. Gehe am besten nochmal mit deinem Welpen zu seinem Löseplatz ehe es ins Bett geht. Auch wenn du nicht möchtest, dass dein Hund neben deinem Bett schläft, ist es in den ersten Tagen wichtig, dass dein Welpe in deiner Nähe schlafen darf, damit du mitbekommst, wann dein Welpe sich nochmal lösen muss, um sich zu lösen. Am besten stellst du deine Hundebox neben dein Bett (gut geeignet sind übrigens Transportboxen mit Dachöffnung). Setzte deinen Welpen in die Box und gebe ihm noch ein kleines Leckerli bevor du schlafen gehst – das wird zukünftig euer Ritual und signalisiert deinen Welpen, dass es nun Schlafenszeit ist. Bemerkst du, dass dein Welpe Nachts unruhig wird, hebst du ihn aus der Box und trägst ihn (falls möglich) bis zum Löseplatz, damit unterwegs kein Missgeschick passiert. Falls doch etwas passiert – du weißt, wo die Küchenrolle und der Geruchsentferner stehen!

Übrigens ist es ganz normal, wenn dein Welpe in seiner Box zunächst etwas unruhig ist. Falls er sich gar nicht beruhigt und du nicht mal daran denken kannst, irgendwann zu schlafen, kannst du folgendes machen:

  • Öffne die obere Öffnung deiner Transportbox und halte deine Hand hinein.
  • Streichle deinen Welpen so lange, bis er sich beruhigt.
  • Lege dich selbst schlafen und lasse ggf. die obere Tür der Box offen.

Tipp: Wenn du deinen Hund wirklich von Anfang an daran gewöhnen möchtest, in einem anderen Zimmer zu schlafen, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als deinen eigenen Schlafplatz für die ersten 1-2 Wochen an den Schlafplatz deines Hundes zu verlegen.

Das war es auch schon! Der erste Tag als Mensch-Hund-Team liegt hinter euch! Morgen ist ein neuer spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken für deinen Welpen. Möchtest du wissen, wie du diesen Tag gestalten kannst, dann lade dir jetzt die Pupy-App herunter und lasse dir deinen individuellen Trainingsplan für deinen Welpen von unseren professionellen Hundetrainern erstellen.

Wir freuen uns darauf, dich und deinen Welpen kennenzulernen!

Dein Pupy-Team 🐶

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Tipps & Tricks

Wie werde ich der beste Freund meines Hundes?

Der Hund ist beste Freund des Menschen. Aber wie kannst du auch der beste Freund deines Hundes sein? Schon wenn wir uns Hund und Mensch rein objektiv ansehen, bemerken wir schnell, dass wir uns sehr unterscheiden. Doch nicht nur äußerlich gibt es Unterschiede, vor allem in der Kommunikation, sprechen Hund und Mensch eine andere Sprache. Wie du trotzdem der beste Freund deines Hundes werden kannst, zeigen wir dir in diesem Blogpost.

Drücke dich konsistent und deutlich aus.

Hunde verstehen nonverbale (Körpersprachliche) Hinweise besser als verbale (Lautsprache). Das ist auch der Grund, warum ein Hund nicht von Anfang an versteht, was wir mit „Sitz“ oder „Platz“ meinen. Hunde haben jedoch von Beginn an ein Gespür für unsere Körpersprache. Studien haben gezeigt, dass Hunde gegenüber allen anderen Kaniden, das größte Interesse am Menschen haben und ihnen gerne ihre Aufmerksamkeit schenken. Sie möchten lernen uns zu verstehen! Und genau das ist es, was wir im Zusammenleben mit unserem Hund nutzen sollten.

Zeigegesten werden von unseren Hunden besonders gut verstanden. Das liegt vermutlich daran, dass Hunde gelernt haben, dass Hände eine zuverlässige Quelle für positive Dinge sind z.B. Futter, der Griff zur Leine, die den Spaziergang ankündigt, gemeinsames Spielen o.Ä. Welpen können schon von klein an auf unsere Zeigegesten reagieren und sie sogar meist richtig deuten. Daher solltest du im Umgang mit deinem Welpen besonders achtsam deine Hände einsetzten. Zeige deinem Welpen spannende und tolle Dinge, für die es sich lohnt deiner Hand zu folgen. Das wird dir später im Training von Großem nutzen sein!

Wichtig ist, dass du im Umgang mit deinem Hund bewusst Zeigegesten einsetzt und sie nicht „verschwendest“, indem du unachtsam auf etwas zeigst, was deinen Hund nicht interessiert oder ihm sogar schadet. Jede schlechte Erfahrung, die dein Hund mit deinen Händen macht, kann dazu beitragen das dein Hund handscheu wird.

Begegne deinem Hund freundlich.

Wir Menschen sind durch unseren aufrechten Gang meist größer als unser Hund. Hunde wissen genau, dass Körpergröße und Gewicht darüber entscheiden können, wer der Stärkere ist und schätzen so auch Bedrohungen ein. Wenn wir uns unserem Hund nähern, indem wir aufrecht sind und uns gleichzeitig nach vorne beugen, stellen wir eine ganz schön bedrohliche Gestalt dar. Auch das von oben Herausstrecken der Hände ist keine besonders freundliche Geste für unseren Hund. Deine Hand ist das erste menschliche Körperteil, welches die Individualdistanz (also den Abstand, den dein Hund als angenehm empfindet) unterschreitet. Manche Hunde entziehen sich einer solchen Geste, drohen oder verbeißen dich sogar. Deshalb ist es wichtig, dass das besonders der erste Kontakt zwischen dir und deinem Hund auf einer Ebene stattfindet. Mach dich klein, indem du dich hinhockst, biete deinem Hund langsam deine Hand an und lasse ihn den letzten Schritt auf dich zukommen. Genau das ist es, was Respekt ausdrückt und von unseren Hunden als sehr höflich empfunden wird.

Exkurs Rückruf: Auch beim Rückruf neigen wir dazu uns vorzubeugen. Besser ist es, wenn wir uns aber leicht nach hinten lehnen und sogar ein paar Schritte zurücklehnen, wenn wir unseren Hund zu uns rufen. Das wirkt auf unseren Hund einladend und er fühlt sich weniger von unserer Körpergröße bedroht.

Bleibe Fair!

Hunde verstehen keine Ausnahmen! Heute „ja“ und morgen „nein“ wird dein Hund nicht verstehen. Hat dein Hund einmal gelernt, was er darf und was er nicht darf, ist es wichtig diesen Weg der Erziehung auch beizubehalten. Andernfalls wirst du für deinen Hund unglaubwürdig und gefährdest eure Beziehung zueinander. Manche Hunde reagieren auf die ständig wechselnde Meinung ihres Menschen sogar körperlich mit der erlernten Hilflosigkeit. Erlebt dein Hund also ständig Misserfolge, führt dieser Misserfolg zum Aufschaukeln von Stresshormonen und kann seine Lern – und Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Überlege dir deshalb früh genug, ob dein Hund mit dir auf dem Sofa kuscheln darf oder ob er in seinem Körbchen liegen soll. Wir sind übrigens echte Sofa Fans ☺️.

Werde jetzt der beste Freund deines Hundes!

Wir hoffen diese Tipps helfen dir weiter! Für mehr Tipps und Tricks lade dir jetzt die Pupy-App herunter und lerne noch heute spannende Übungen mit deinem Hund kennen!

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Training

Wie bleibt mein Hund entspannt alleine?

Es ist ein Stück Freiheit, seinen Hund für ein paar Stunden alleine zu Hause zu lassen. Auch wenn wir natürlich viel gemeinsame Zeit mit unserem Vierbeiner verbringen möchten, kommt es doch manchmal vor, dass unser Liebling eine kurze Zeit allein bleiben muss. Sei es für den wöchentlichen Einkauf, einem Hobby, welches wir nachgehen, wo unser Hund nicht mit kommen kann oder ein Arztbesuch. Für solche Situationen, muss dein Hund lernen, dass es nicht schlimm ist allein Zuhause zu bleiben und die Sicherheit erlangen, dass wir als sein Sozialpartner immer wieder zurückkommen.

Wie du es schaffst, deinem Hund Schritt für Schritt an das Alleinbleiben zu gewöhnen erfährst du in den folgenden Tipps:

1. Schaffe deinem Hund eine Umgebung in der er sich Wohlfühlt.

Richte deinem Hund einen Platz ein, wo er sich wohlfühlt und umsorgt ist. Bevor du überhaupt damit beginnst deinen Hund Schritt für Schritt an das Alleinbleiben zu gewöhnen ist es wichtig, dass dein Hund sich in seinem Zuhause wohlfühlt. Richte deinem Hund ein Körbchen oder eine Hundebox her, wo er auch im Alltag zur Ruhe kommen kann. Mache ihm diesen Platz schmackhaft, indem du dort tolle Leckereien versteckst oder ihm einen Kauknochen gibst, sobald er diesen Platz aufsucht. Wichtig ist, dass der Liegeplatz deines Hundes an einem Ort ist, wo er zwar ungestört ist aber trotzdem etwas vom Rande des Geschehens mitbekommt.

2. Übe das Alleinebleiben Schritt für Schritt.

Beginne mit dem Alleinbleiben so früh wie möglich und dabei so langsam, wie nötig. Es reicht vollkommen aus, wenn du zunächst nur für 1-2 Minuten mal das Zimmer verlässt während dein Hund z.B. mit einer Kaustange in seinem Körbchen beschäftigt ist. Kurze Gänge in den Keller oder um den Müll raus zu bringen eigenen sich auch wunderbar für die ersten Übungseinheiten. Wichtig ist es, dass du dich nicht rausschleichst. Dein Hund muss mitbekommen, dass du den Raum verlässt, denn nur so wird er dir auch vertrauen, dass du ihn nicht plötzlich verlässt. Du kannst dein Hinausgehen mit einem „Bin gleich wieder da“ ankündigen. Wenn dein Hund sich daran gewöhnt hat, dass du auch mal ohne ihn kurz weg bist, beginnst du langsam die Zeit zu verlängern.

3. Komme erst zurück, wenn dein Hund sich ruhig verhält.

Wir empfehlen dir eine Kamera zu installieren, mit der du beobachten kannst, ob dein Hund sich ruhig verhält. Alternativ kannst du auch ein Babyphon verwenden. Es ist völlig normal, wenn dein Hund kurz durch die Wohnung läuft oder mit kurzem Bellen und Jaulen protestiert. Deine Aufgabe ist es, den Moment abzuwarten, bis dein Hund sich ruhig verhält. Dann gehst du zu ihm zurück, begrüßt ihn mit einem „Hallo“ und kurzem ruhigen streicheln. Indem du dich mit deinem Hund auf Augenhöhe begibst, verhinderst du, dass er dich anspringt. Manchmal ist es auch hilfreich ihm etwas zum Tragen oder Kauen zu geben, um eine übermütige und stürmische Begrüßung zu vermeiden.

4. Lasse deinen Hund erst allein, wenn er es gelernt hat.

„Nur ein kurzer Einkauf, wird schon gehen“ – NEIN! Lasse deinen Hund erst alleine, wenn dein Hund es wirklich gelernt hat. Lässt du deinen Hund allein, wenn er noch nicht sicher eine gewisse Zeit allein bleiben kann, kann es passieren, dass dein Hund plötzlich Panik bekommt. Dadurch, dass du nicht rechtzeitig eingreifen kannst, wird dein Hund negative Emotionen mit dem Alleinebleiben verknüpfen und ihr steht schlimmstenfalls wieder komplett am Anfang des Trainings. Besser ist, wenn du dir einen Hundesitter oder eine andere Betreuungsperson organisiert, die so lange auf deinen Hund aufpassen kann, bis dein Hund sicher und entspannt länger als 1 Stunde allein bleiben kann. Vorher solltest du ihn nicht alleine lassen, auch wenn der Supermarkt nicht weit weg ist, kann dir immer etwas dazwischen kommen und du bleibst doch länger als geplant weg.

5. Decke die Grundbedürfnisse deines Hundes ab, ehe du ihn allein lässt.

Stelle deinen Hund vor dem Alleinsein körperlich und mental zufrieden. Gehe nochmal mit ihm ein kurzes Stück spazieren, trainiere oder spiele mit ihm ein paar Minuten. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Hund gefressen hat und während deiner Abwesenheit Zugang zu ausreichend frischem Wasser hat. Mehr Anregungen, wie du deinen Hund körperlich und mental beschäftigen kannst, findest du in unserer App.

Jetzt loslegen!

Wir wünschen dir ganz viel Erfolg beim Training mit deinem Hund! In unserer App findest du unter der Kategorie „Allein bleiben“ alles was du für ein erfolgreiches Training benötigst. Falls du zusätzliche Hilfe beim Alleinbleib-Training benötigst oder du ein anderes Anliegen mit deinem Hund hast, kann du über unseren Trainer-Chat jederzeit deine Fragen stellen. Unsere professionellen Hundetrainer helfen dir gerne weiter und gemeinsam findet ihr eine Lösung.